Versöhnliches Finale einer wechselhaften Regatta

Der „Wettergott“ machte es den jungen Aktiven des Ruderverein Emscher und den anderen teilnehmenden 38 Vereinen nicht leicht. Kühl,nass und stürmisch war das Wetter an den zwei Regattatagen während der 48. Kinderregatta in Kettwig.

 

Selten konnten die Sportler ein Rennen „im Trockenen“ auf der Ruhr fahren.

Trotzdem gingen insgesamt 826 Boote an den Start, ein Mammutprogramm galt es für diese zu bewältigen. Ein nicht einfacher Slalom, der durch Strömung und Windeinflüsse für nicht wenige junge Ruderer und Ruderinnen mit einer Kenterung endete, eine Rennstrecke über 1000 m, sowie, je nach Altersklasse, eine Langstrecke über 2000 oder 3000 m standen auf dem Programm.

Für den RV Emscher gab es einige gute Platzierungen, wobei nicht alle Aktiven ihre selbst gesteckten Ziele erreichen konnten.

Im Slalom landete Hannah Lingnau bei den 11 jährigen auf dem 1. Platz, Roderick Maas kam in seiner Altersklasse auf den 3. Platz.

Die Langstrecke fiel wie folgt aus: Bei den 3000 m fuhr Simon Höck auf den 2. Platz, im Zweier wurde es bei Ronja Wiebe und Lina Dybowski der 3. Platz , wie auch bei Lennard Montag mit Timo Marquardt im leichten Zweier. Über die 2000 m Langstrecke hatte Hannah Lingnau den Bugball vorne ,so dass sie mit einer Sekunde Vorsprung auf dem 1. Platz kam.

Bei der 1000 m langen Rennstrecke gab es dann für erste Plätze für Simon Höck im Einer und für Timo und Lennard nochmal im leichten Zweier eine Medaille.

Der Zweier mit Roderick Maas und Ben Spomer kam auf einen tollen 2. Platz, sind die Beiden doch noch nicht lange ein Team.

Im Doppelzweier reichte es für Ronja und Lina auch über die Rennstrecke nur für einen dritten Platz. Lina sollte auch im Einer, genau wie Hannah, nur den dritten Platz erreichen.

Als Abschluss der Regatta stand der Jungen- Doppelvierer mit Steuermann an und hier konnte der RVE nochmal richtig punkten und mit 3.52 min. in einem spannendem Rennen den ersten Platz holen. Timo Marquardt, Lennard Montag, Moritz Zimmermann und Simon Höck mit ihrer Steuerfrau Hannah Lingnau wurden auf ihrem Rennen lautstark von ihren Vereinskollegen angefeuert, so dass es zu einem glücklichen Finale der recht wechselhaften Tage kam.

Die Trainerin Melanie Schulze: “Insgesamt eine bessere Regatta als vor zwei Wochen in Waltrop, technisch sauber und im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Fast ganz NRW war vertreten und wir konnten uns gut durchsetzen. Jetzt müssen wir uns auf die Landesmeisterschaft in zwei Wochen vorbereiten.“

Barbara Dybowski

   
© Ruderverein Emscher