Ronja u. Lina Der Start in die Regattasaison am 1.Mai begann in diesem Jahr für die Kinderabteilung des RV Emscher bei traditionell gutem Wetter in Oberhausen auf dem Rhein-Herne-Kanal recht vielversprechend. Vier Medaillen konnten mit ersten Plätzen errudert werden und auch die drei Regattaneulinge, Roderick Maas, Ben Spomer und Finnja Hoffmann zeigten bei ihren Rennen gute Nerven und brachten akzeptable Ergebnisse.

Zwei Wochen später galt es dann bei der 37. Waltroper Jungen- und Mädchenregatta auf dem Datteln- Hamm- Kanal  das bisher trainierte noch besser umzusetzen und sich für die vorderen Ränge zu empfehlen. Die intensive Vorbereitung auf die Langstrecke, je nach Altersklasse über 2000 oder 3000 m, zeigte erste Erfolge. So konnten sich Hannah Lingnau und Lina Dybowski im Zweier über die 2000 m auf den ersten Platz bei den 12 jährigen setzen und Timo Marquardt erzielte mit seinem Zweierpartner Lennard Montag über 3000 m ebenfalls einen ersten Platz bei den Leichtgewichten der Altersklasse 13/14.

Im Slalom -Wettbewerb konnte Ronja Wiebe die Konkurenz bei den 13 jährigen hinter sich lassen. Bei den Rennstrecken zeigten sich am zweiten Tag der Regatta leider noch einige Schwächen, so dass bei 10 Rennen der Emscheraner nur zwei Siege drin waren. Timo Marquardt konnte im leichten Einer über die 1000 m Rennstrecke siegen und der Zweier mit Ronja Wiebe und Lina Dybowski setzte sich bei den 12/13 jährigen klar nach vorne ab. Insgesamt war die Trainerin Melanie Schulze nicht zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge, in der nächsten Zeit müssen die einzelnen Probleme angegangen werden, denn in zwei Wochen steht mit der Regatta in Kettwig ein weiterer wichtiger Termin auf dem Kalender der jungen RudererInnen.

Für die in der Wintersaison gewachsenen Juniorenabteilung des RVE stand in der Zwischenzeit die 108. große Bremer Ruderregatta  auf dem Werdersee an.
Auch hier galt es erlerntes umzusetzen und für die Neulinge bei den Junioren galt es ebenso sich in der Regattawelt der „Grösseren“ zurechtzufinden und zu behaupten. Dieses gelang schon recht gut, wie Trainer Manfred Arend berichten konnte. Marina Schulze fuhr im Einer dreimal auf den dritten und einmal auf den zweiten Platz. Benedikt Schlüter konnte im Vierer mit Steuermann, welcher durch seinen Vereinskollegen Lukas Lux gestellt wurde, im Skull- und Riemen- Bereich positiv auffallen. In diesem Vierer trainiert Benedikt seit einiger Zeit mit Ruderern des Gelsenkirchener Rudervereins als Renngemeinschaft. Lukas startete zudem auch im Einer, wo er sich jedoch nicht auf den vorderen Plätzen behaupten konnte. In der nächsten Zeit wird er für die Tätigkeit als Steuermann trainieren, wo er bisher sehr gute Erfolge zeigt. Jonas Kuhlbrodt ruderte in Bremen in einem leichten Vierer ohne Steuermann in einer Renngemeinschaft mit Bochum, wo er zur  Zeit auch häufig trainiert, erfolgversprechend  und auch im Zweier fiel er positiv auf. Insgesamt zeigten sich bei allen Aktiven im Juniorenbereich Verbesserungen. Pfingsten gilt es in Köln vorne mitzufahren, um sich für die Deutsche Jugendmeisterschaft zu empfehlen. In Köln, wie auch schon in Bremen, werden Joel Gromm und Eva Dybowski verletzungsbedingt auf dem Wasser leider fehlen und ihre Vereinskollegen nur vom Ufer aus anfeuern.

Barbara Dybowski

   
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