der 12. Herner Rudertag (am 9. September) wirft seine Schatten voraus. Einladung sowie Online-Formular finden Sie im Downloadbereich oder direkt unter der Rubrik Veranstaltungen/Herner Rudertag. Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2017

   

Vor gut drei Wochen noch haben Charlotte Siering vom Ruderverein Emscher Wanne-Eickel und Dorothea Beckendorf aus Essen-Kettwig als Mitglieder des Rowing-Teams der University of California/Berkeley unter 22 Mannschaften aus ganz Amerika den zweiten Rang bei den US-Hochschulmeisterschaften in Indianapolis errungen. Wieder zu Hause, fassen sie jetzt einen Platz in der Mannschaft des Deutschen Ruderverbandes für die U23- Weltmeisterschaft in Varese/Italien Ende Juli als neues Ziel ins Auge.

Constanze Siering
Constanze Siering

Bei ihrem ersten Start auf der 55. Internationalen Regatta in Ratzeburg hatten sie nach dem Rückflug aus den USA noch die neun Stunden Zeitumstellung ein wenig in den Knochen und erst eine Woche gemeinsames Zweier-Training hinter sich. In dieser technisch anspruchsvollen Bootsgattung lief es da noch nicht so gut. „In den USA sind wir zwar in einer Trainingsgruppe, haben aber im Zweier keine 20 Kilometer zusammen gerudert. Dort liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Großbooten Achter und eventuell noch Vierer“, hat die 21-jährige Charlotte Siering auch eine Erklärung für ihr mit einem zweiten und einem dritten Platz durchwachsenes Abschneiden. Da die Qualifikationen für die

WM-Mannschaft der U 23 prinzipiell in Deutschland bereits im Vorfeld gelaufen sind, fordert Bundestrainerin Brigitte Bielig knallhart einen Sieg der beiden „Californierinnen“ im Zweier bei den Deutschen U23-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Brandenburg, um sie eventuell doch noch für die Weltmeisterschaft berücksichtigen zu können. „Da wir in den letzten Tagen im Training immer besser in Schwung gekommen sind, ist das so ganz aussichtslos nicht. Wenn wir gut ins Rennen einsteigen und nichts Unvorhergesehenes passiert, ist manches möglich“, gibt Charlotte Siering sich verhalten optimistisch. Große Chancen, bei der WM in Varese dabei zu sein, hat RVE-Ruderer René Stüven. Mit seinem U23-Auswahl-Achter, der mit der voraussichtlich endgültigen WM-Besetzung an den Start ging, hatte er in Ratzeburg am Samstag und Sonntag den Bug eindeutig vorn und muss dieses Ergebnis bei den U23-Meisterschaften in Brandenburg eigentlich nur noch bestätigen.

 

 

 WM in Amsterdam

Andere Ambitionen dagegen hat Constanze Siering. Als knapp zwei Jahre ältere der beiden Siering-Schwestern ist ihr Ziel nach wie vor ein Platz im Deutschen Frauenachter für die offene WM Ende August in Amsterdam. Durch gute Trainingsleistungen und einen Sieg im Frauen-Vierer ohne in Ratzeburg hat sie sich zwar für einen Rollsitzplatz empfohlen, ist aber bisher von Bundestrainer Thomas Affelt nicht berücksichtigt worden. Da die bisherige Achter-Stammbesetzung zuletzt beim Worldcup in Aiguebelette/Frankreich in einem Fünf-Boote-Feld weit abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet ist, darf man gespannt sein, ob der Bundestrainer im Zuge einer eventuellen personellen Umbesetzung Constanze eine Chance gibt. Das nächste Zwischenziel für den Deutschen Frauenachter auf dem Weg nach Amsterdam ist die Worldcup-Regatta in Luzern am zweiten Juliwochenende.

Foto: Detlev Seyb

Vor gut drei Wochen noch haben Charlotte Siering vom Ruderverein Emscher Wanne-Eickel und Dorothea Beckendorf aus Essen-Kettwig als Mitglieder des Rowing-Teams der University of California/Berkeley unter 22 Mannschaften aus ganz Amerika den zweiten Rang bei den US-Hochschulmeisterschaften in Indianapolis errungen. Wieder zu Hause, fassen sie jetzt einen Platz in der Mannschaft des Deutschen Ruderverbandes für die U23-Weltmeisterschaft in Varese/Italien Ende Juli als neues Ziel ins Auge.

Bei ihrem ersten Start auf der 55. Internationalen Regatta in Ratzeburg hatten sie nach dem Rückflug aus den USA noch die neun Stunden Zeitumstellung ein wenig in den Knochen und erst eine Woche gemeinsames Zweier-Training hinter sich. In dieser technisch anspruchsvollen Bootsgattung lief es da noch nicht so gut. „In den USA sind wir zwar in einer Trainingsgruppe, haben aber im Zweier keine 20 Kilometer zusammen gerudert. Dort liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Großbooten Achter und eventuell noch Vierer“, hat die 21-jährige Charlotte Siering auch eine Erklärung für ihr mit einem zweiten und einem dritten Platz durchwachsenes Abschneiden.

Da die Qualifikationen für die WM-Mannschaft der U 23 prinzipiell in Deutschland bereits im Vorfeld gelaufen sind, fordert Bundestrainerin Brigitte Bielig knallhart einen Sieg der beiden „Californierinnen“ im Zweier bei den Deutschen U23-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Brandenburg, um sie eventuell doch noch für die Weltmeisterschaft berücksichtigen zu können.
WM in Amsterdam

„Da wir in den letzten Tagen im Training immer besser in Schwung gekommen sind, ist das so ganz aussichtslos nicht. Wenn wir gut ins Rennen einsteigen und nichts Unvorhergesehenes passiert, ist manches möglich“, gibt Charlotte Siering sich verhalten optimistisch.

Große Chancen, bei der WM in Varese dabei zu sein, hat RVE-Ruderer René Stüven. Mit seinem U23-Auswahl-Achter, der mit der voraussichtlich endgültigen WM-Besetzung an den Start ging, hatte er in Ratzeburg am Samstag und Sonntag den Bug eindeutig vorn und muss dieses Ergebnis bei den U23-Meisterschaften in Brandenburg eigentlich nur noch bestätigen.

Andere Ambitionen dagegen hat Constanze Siering. Als knapp zwei Jahre ältere der beiden Siering-Schwestern ist ihr Ziel nach wie vor ein Platz im Deutschen Frauenachter für die offene WM Ende August in Amsterdam. Durch gute Trainingsleistungen und einen Sieg im Frauen-Vierer ohne in Ratzeburg hat sie sich zwar für einen Rollsitzplatz empfohlen, ist aber bisher von Bundestrainer Thomas Affelt nicht berücksichtigt worden. Da die bisherige Achter-Stammbesetzung zuletzt beim Worldcup in Aiguebelette/Frankreich in einem Fünf-Boote-Feld weit abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet ist, darf man gespannt sein, ob der Bundestrainer im Zuge einer eventuellen personellen Umbesetzung Constanze eine Chance gibt. Das nächste Zwischenziel für den Deutschen Frauenachter auf dem Weg nach Amsterdam ist die Worldcup-Regatta in Luzern am zweiten Juliwochenende.

RVE-Ruderer peilen hohe Ziele an | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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